Es ist unsere vierte Reise in die Mongolei. Genussreiches Wandern von Hütte zu Hütte bis in eine Höhe von 4000 m - mit dem luxuriösen Unterschied zu Alpenwanderungen, dass wir unsere Hütte in Form des Versorgungs-Jeeps immer bei uns hatten.
Vorwort
Es ist unsere vierte Reise in die Mongolei. Alles begann mit einem Kamel-Trekking durch die Wüste Gobi „aus dem Katalog" – nach jahrzehntelangen Bergwanderungen in Europa geplant als gemütvoller Abschluss im Sehnsuchtsland Gobi. Als wir dort jedoch die faszinierend-weite Berglandschaft in himmlischer Ruhe und klarer Luft sahen, ließen wir die Kamele alleine laufen und wanderten mit Gozo auf eigenen Pfaden. Im Gespräch begeisterten wir uns gegenseitig über die großartige Möglichkeit, die unberührte Bergwelt der Mongolei auf Schusters Rappen zu erforschen – eine Vorstellung, die „normale" Mongolen nur zum Kopfschütteln veranlasst. Aber Gozo ist ja kein „richtiger" Mongole mehr: Er kennt die deutsche Wander-Romantik, kaufte sich ein Paar „richtige" Wanderstiefel und organisierte für uns in den folgenden Jahren Pionier-Touren durch verschiedene Regionen des Altai-Gebirges.
Einmal flogen wir nach Khovd und erforschten die dortigen Altai-Berge – mächtig, aber sanft bis auf 4000 m Höhe. Daraus leitete Gozo seine jetzige „Standard"-Tour Nr. 6 ab. Beim nächsten Mal starteten wir im Ort Altai und flogen von der Gobi wieder zurück, d.h. wir kombinierten Wanderungen im Altai mit solchen in der Wüste Gobi. Durch größere Fahrstrecken dazwischen kamen wir auch in den Genuss von sagenumwobenen Sandsteinfelsen und uralten Felszeichnungen. Daraus leitete Gozo seine jetzige „Standard"-Tour Nr. 1 her. Jetzt, im Jahre 2005, wollten wir wieder eine reine Bergwanderung ohne größere Fahrstrecken unternehmen. Deshalb entschieden wir uns für die westlichste, entlegendste „Ecke" der Mongolei, die Altai-Berge südwestlich von Olgij. Wiederum kamen wir aus dem Schwärmen nicht heraus: Genussreiches Wandern „von Hütte zu Hütte" bis in eine Höhe von 4000 m – mit dem luxuriösen Unterschied zu Alpenwanderungen, dass wir unsere „Hütte" (das Zelt mit Verpflegung) in Form des Versorgungs-Jeeps immer bei uns hatten und unsere „Hütte" jeden Tag genau dort aufschlagen konnten, wo uns der selbst-gewählte Weg hinführte.
Durch die Beschränkung auf eine doppelte Rundwanderung entfielen nicht nur lästig-lange Fahrten, sondern wir lernten das Gebiet auch so gut kennen, dass wir uns an den weitläufigen Bergen und Tälern immer wieder gut orientieren konnten. Den markantesten Bergen gaben wir sogar deutsche Spitznamen, weil wir sie richtig ins Herz geschlossen hatten. Es gab nur eine Randbedingung: In zwei Wochen wieder zum Flughafen Olgij zurückzukehren. Ansonsten waren wir völlig frei in der Wahl der Wanderziele und des Tagesablaufs – ein herrliches Gefühl, jeden Tag Pionier zu sein: Kein Vergleich mit Standard-Zeiten, kein Verlieren und Suchen von Wegmarkierungen, kein Konkurrenzkampf um die besten Schlafplätze, ... Lesen Sie selbst, wie es uns ergangen ist!
Flug von der Hauptstadt Ulaanbaatar nach Olgiy, der westlichsten der mongolischen Provinzhauptstädte mit überwiegend kasachischer Bevölkerung, am Fuße des Hohen Altais: Der knapp vierstündige Flug wird durch einen Zwischenstopp in Murun unterbrochen. Der Blick auf die kaum besiedelte, aber abwechslungsreiche Steppenlandschaft ist hochinteressant: Wir verfolgen die Bergzüge und Flusstäler und überqueren riesige, leuchtend-blaue Binnenseen; gelegentlich entdecken wir ein paar Jurten als „weiße Flecken" auf dem Erdboden. Insgesamt bekommen wir einen Vorgeschmack auf die unendliche Weite und Ruhe dieses Landes. Beim Anflug auf Olgij, das schon auf 1750 m Höhe liegt, blicken wir auf das schneebedeckte Bergmassiv „Tsambagarav", dessen höchster Gipfel 4165 m hoch ist. Am Flughafen holt uns der Fahrer mit seinem jeep-ähnlichen Minibus ab, in dem wir zunächst einmal zum orientalisch anmutenden Provinz-Markt fahren, um uns mit den nötigen Lebensmitteln für die nächsten Wochen einzudecken. Dann geht es in kurzer Fahrt über einen kleinen Pass zu unserem ersten Lagerplatz neben dem plätschernden Saksay-Fluss. Ganz in der Nähe bewundern wir einen über 1000 Jahre alten Steinmenschen. Beim Abendessen stimmen wir uns noch kurz über den nächsten Tag ab; dann schlafen wir voll neuer Eindrücke schnell ein.
Die Nacht ist mit böigen Winden durchsetzt; aber im Zelt fühlen wir uns heimelig wohl. Nach dem ausgedehnten Frühstück wandern wir die ersten Bergflanken hoch und sehen tatsächlich bald weiße Schneeberge am blauen Horizont auftauchen. Zum Mittagstreffpunkt mit dem Auto geht es zurück in die Ebene, wo uns ein fernab gelegener kasachischer Friedhof überrascht. Nach dem Mittagessen wandern wir nach Südwesten, bis wir in 2300 m Höhe einen windgeschützten Lagerplatz finden, an dem wir uns in Ruhe einrichten und ein frühes Abendessen einnehmen. Vor der Nachtruhe steigen wir noch auf einen nah-gelegenen Bergrücken und erkunden die Wandermöglichkeiten des nächsten Tages in Richtung unseres ersten großen Ziels, des 3940 m hohen „Tsengel Hayhan".
Bis heute Abend kommen wir schon sehr nahe an unseren Zielberg heran. Zumindest haben wir von mehreren Bergrücken aus schon einen ungehinderten Blick auf das majestätische Bergmassiv, das von zwei flügel-ähnlichen Schneefeldern dominiert wird und deshalb von uns fortan vereinfachend als „Engelberg" bezeichnet wird. Auf dem Weg dorthin schauen wir interessiert dem Aufbau einer Jurte zu. Es fällt uns auf, dass die kasachischen Jurten etwas anders konstruiert sind als die mongolischen und deshalb auch etwas größer sind. Auch die stein-umrandeten Winterquartiere erscheinen uns größer und stabiler als die mongolischen. Am Nachmittag erreichen wir unseren Lagerplatz in 2800 m Höhe inmitten einer riesigen Almlandschaft mit unendlich vielen Tieren und mehreren Jurten. Besonders putzig sind die kleinen flauschigen Yak-Kälbchen. Nach dem aufmunternden Kaffee steigen wir noch auf einen höher gelegenen Sattel, um den besten Weg für die Besteigung des „Engelbergs" am nächsten Tag zu erforschen.
Die Nachttemperatur sinkt – dank der Höhe – bis auf den Gefrierpunkt. Aber am Morgen wärmt uns bald die kräftige Sonne, insbesondere beim schweißtreibenden Aufstieg. Zunächst setzt sich das Almgelände bis über 3000 m Höhe fort; dann beginnt der steinerne Weg über einen langgezogenen Grat mit herrlichem Blick auf die vereisten Nachbarberge. Der „Gipfel" des Engelbergs ist – wie viele hohe Altai-Berge – relativ flach und ausgedehnt; doch der Rundblick in die Ferne ist phantastisch. Da die Schneefelder – trotz ihres engelhaften Aussehens – ziemlich vereist sind, gehen wir die schneefreie Aufstiegsroute auch wieder zurück. In der weiträumigen Berglandschaft gibt es sowieso keine sichtbaren, geschweige denn markierten Wege, so dass man überall „frei Schnauze" gehen kann. Nur die Orientierung ist wichtig, damit man wieder zum Lager zurückfindet. Immer wieder bleiben wir stehen und bewundern die ausgedehnten Felder von Bergblumen – sowohl im Fels als auch auf den Almweiden: Anemonen, Aurikel, Bergklee, Nelken, Astern, Rittersporn, Braunellen, Enziane und immer wieder Edelweiß. Nach 7 Stunden Bergerlebnis kommen wir glücklich zum Lager zurück und genießen eine kräftige Mahlzeit in der Sonne. Weil sich jedoch wieder eine kalte Nacht ankündigt, fahren wir noch ein Stück in Richtung unseres nächsten Ziels, dem „Schwarzen See". Dabei fällt uns eine zweite Eigenschaft der Kasachen auf: Sie essen – im Gegensatz zu den Mongolen – kein Murmeltierfleisch; deshalb hoppeln die fetten „Biester" ziemlich ungeniert in ihren Revieren herum. In 2600 m Höhe finden wir eine geschützte Stelle, an der wir uns auf eine stürmische Nacht einrichten.
Heute durchwandern und durchfahren wir eine besonders abwechslungsreiche Gebirgslandschaft mit blumenübersäten Bergrücken, mit eindrucksvollen Ausblicken auf den zurückgelassenen Engelberg und auf den fernen „Tavan Bogd", der mit 4375 m (an der Grenze zu Kasachstan) der höchste Berg auf mongolischen Staatsgebiet ist. Auf dem Fahrweg zum Schwarzen See kommen wir an mehreren Jurten vorbei. An einer Jurte, bei der wir nach dem Weiterweg fragen, werden wir zum Eintreten aufgefordert: Wir sind zutiefst dankbar, als wir zum traditionellen Milchtee, zu den Käse- und Teigstückchen und schließlich zum Milchschnaps eingeladen werden, und sonderbar ergriffen, als wir in die lebensfrohen Gesichter der Erwachsenen und in die vielen erstaunten Kindergesichter schauen. Unser Lagerplatz oberhalb des Schwarzen Sees liegt idyllisch in 2500 m Höhe, in der Nähe einer Nomadenfamilie. Kaum schlagen wir unsere Zelte auf, kommen schon jugendliche Kundschafter neugierig zu uns hergeritten. Unser Begleitteam hatte während unserer Abwesenheit beschlossen, die eigene Küche „kalt" zu lassen und dafür einen kasachischen Festschmaus von der benachbarten Jurtenfamilie zu bestellen: Eine große dampfende Schale voll Fleisch, Kartoffeln, Gemüse und „Spätzle", die wir – in traditioneller Nomadenart – schlürfend und schmatzend mit den Fingern essen „müssen". Dazu genießen wir den Panoramablick auf den glasklaren Schwarzen See, in dem sich die untergehende Sonne spiegelt.
Am nächsten Morgen bleiben wir so lange im Zelt, bis die Morgensonne über einen nahgelegenen Bergrücken aufgeht und uns aufwärmt. Der Weg zum Gipfel des 3150 m hohen namenlosen Aussichtsbergs ist wieder mit unzähligen Bergblumen gesäumt, heute besonders mit üppigen Berganemonen und Silberwurzen. Vom Gipfel aus breitet sich ein herrliches Bergpanorama aus; dieses Mal können wir im Süden deutlich die mongolisch-chinesische Bergkette erkennen. Besonders reizvoll hebt sich eine Schar spielerisch herumtrabender Pferde vom Horizont ab. Den Abstieg meistern wir auf einem etwas steileren Gras- und Gestrüpphang, um einen besonders eindrucksvollen Blick auf den tiefblauen Schwarzen See zu erhaschen.
Beim morgendlichen Frühstück sehen wir mit großem Erstaunen eine einsame Hirschkuh durch den seitlichen Gestrüpphang streifen – ein auch für die Nachbar-Nomaden seltener Anblick. Heute geht es zunächst talabwärts durch ein wasserreiches Moränen-Gelände mit vielen Jurten und ihren Ziegen- und Schafherden. Neben einer dieser Jurten sehen wir majestätisch zwei Adler sitzen, die traditionellen Jagdvögel der Kasachen. Die Mittagspause im blumenreichen Tal am glitzernden Fluss ist nur deshalb so idyllisch, weil ein angenehmer Wind die Stechmücken vertreibt. Danach nimmt uns das Auto wieder auf und bringt uns in den staubigen Wüstenort Tsengel. Dann geht es wieder in die sonnige Höhe, bis wir seitlich eines Passes in 2600 m Höhe einen geschützten und blumenreichen Hang zu unserem Lagerplatz auswählen.
Nach einer morgendlichen Exkursion zu den sonnenbeschienen Enzianfeldern geht es heute wieder zurück ins Saksay-Tal. Während das Auto die gewundene Pass-Straße hinunterfährt, wandern wir querfeldein über mehrere Bergrücken. An diesem Vormittag durchqueren wir nicht nur zahlreiche Blumenwiesen, sondern auch ein Feld mit Wildzwiebeln. Nach dem freudigen Wiedersehen mit dem Auto gibt es zunächst einmal eine Erfrischung; dann fahren wir ins bekannte Zielgebiet zum gleichen Lagerplatz am Saksay-Fluss wie am ersten Tag. Gegen Abend gibt es tatsächlich einen kurzen Schauer mit auffrischendem Wind. Aber im Zelt ist es trocken und warm; und wir verbringen noch einen vergnügten lauen Sommerabend.
Heute steht uns eine lange Streckenwanderung in zwei Etappen bevor. Morgens schlängeln wir uns an einer zerklüfteten Bergkette langsam auf 2000 m empor. Auf einem Sattel erwartet uns das Auto zum Mittagessen. Von dort aus beobachten wir einen Adler, der – so ruhig wie ein Segelflugzeug – in großer Höhe seine Kreise dreht. Am Nachmittag geht es weiter durch die öde, aber farbige Berglandschaft, die uns sehr an die Wüste Gobi erinnert. Bei untergehender Sonne erscheint ein großer, klarer Regenbogen am Horizont, und mehrere Raubvögel kreisen über den piepsend umherlaufenden Zwieselmäusen.
Heute geht es querfeldein hinunter in die Siedlung Buyant, die ein Vorbild für das friedliche Zusammenleben zwischen moslemischen Kasachen und buddhistischen Mongolen ist. In der Siedlung gibt es auch ein großes Internat, das im Winter ca. 600 Nomaden-Schüler aus dem weiten Umkreis unterrichtet. Als wir unseren Benzinvorrat nachtanken, werden wir unversehens zum Mittagessen in eine große kasachische Jurte eingeladen. Schließlich können wir auch unseren Fleischvorrat durch eine Ziegenschulter auffrischen. Nach einer abenteuerlich-holprigen Fahrt finden wir einen herrlichen Lagerplatz auf einem Sattel in 2800 m Höhe, umgeben von ausgedehnten Bergwiesen mit mehreren Schaf-, Ziegen- und Yak-Herden.
Weil wir für den Nachmittag wieder ein Wärmegewitter erwarten, starten wir schon um 8 Uhr mit dem Aufstieg zum 3570 m hohen „Guten Blauen Berg". Oben ist es angenehm flach, so dass wir genügend Platz zum Ausruhen und Betrachten des Panoramas haben. Natürlich erkennen wir im Westen wieder „unseren" markanten Engelberg und nach Osten – hinter dem Tolbo-See – zwei neue schneebedeckte Bergmassive. Während wir vom Gipfel in die Ferne schweifen, ziehen sich allmählich Gewitterwolken zusammen. Am Lager angekommen ergießt sich tatsächlich ein stattlicher Regenschutt auf unser Zelt.
Da wir nun schon drei wunderschöne Dreitausender ohne Hetze bestiegen haben, wählen wir für die restlichen zwei Tage keinen neuen Schneeberg aus, sondern wollen auf dem Weg zurück nach Olgiy noch einmal das Wandern auf langgezogenen Bergkämmen genießen. Wir durchqueren große Flächen von blauen Enzianen – kein Mensch greift hier in den Naturkreislauf ein. Vom Lagerplatz aus wollen wir morgen einen entfernten „Fast-Dreitausender" besteigen.
Unser heutiger Tagesausflug führt uns zunächst auf einen 2900 m hohen Sattel, von dem aus wir den geplanten Streckenverlauf gut erkennen können: Lauter ineinander übergehende Bergkämme ohne große Höhenunterschiede – auf der Landkarte 2 cm lang, das entspricht 10 km Luftlinie! Wir genießen die atemberaubende Aussicht: In der Ferne die mindestens 50 km entfernten Bergketten, in der Nähe die bunt-leuchtenden Bergblumen. Kurz zuvor sehen wir eine große Gazellenherde davonspringen – ein für den Hohen Altai seltener Anblick. Am Lagerplatz rätseln wir zunächst über ein „Gepäckstück" auf dem Dach unseres Jeeps; aber Gozo klärt uns schnell darüber auf, dass der Fahrer tagsüber sehr fleißig war und – nach Nomadenart – zwei große Säcke voll getrocknetem Dung gesammelt hatte.
Am Morgen lassen wir uns von der aufgehenden Sonne wecken und saugen noch einmal frische Luft und friedvolle Eindrücke in uns auf. Als wir am Vormittag noch einige Stunden querfeldein wandern dürfen und die blühenden Berghänge anschauen, wird es uns richtig schwermütig ums Herz. Am liebsten würden wir unser Auto übersehen, das unten im Tal wartet und uns bald in die Zivilisation zurückbringen wird. Den Nachmittag und die kommende Nacht verbringen wir in einem gemütlichen Jurten-Camp am wasserreichen Khovd-Fluss; erst am nächsten Morgen geht es dann per Flugzeug zurück in die Hauptstadt Ulaanbaatar. Wir genießen jetzt den Komfort einer warmen Dusche und die frischen Kleider, um anschließend in der Bewirtungs-Jurte stilvoll zu Abend zu essen.
Morgens schlendern wir noch einmal durch die Flusslandschaft und erfreuen uns an den friedlich grasenden Tieren. Auch zwei Reiher stehen im Wasser und suchen nach einer Fisch-Mahlzeit. Da wir vom Camp aus den nah-gelegenen Flughafen beobachten können, haben wir so lange Zeit, bis wir unser Flugzeug von Osten her einfliegen sehen. Nach vierstündigem Brummen nähern wir uns der Hauptstadt. Sie kommt uns – trotz aller Freundlichkeit – hektisch und lärmend vor. Unsere Gedanken sind aber eigentlich schon in Deutschland, wo wir das Erlebte langsam verarbeiten und die mongolische Ruhe und Gelassenheit in unserem Alltag verankern können.
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